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Die Firma dankt
Schauspiel von Lutz Hübner
Mitarbeit: Sarah Nemitz
 
Regie: Werner Müller
Bühne: Robert Pflanz , Kostüme: Christina Halbfas , Licht & Ton: Raphael-Aaron Moss
mit Andreas Armand Aelter    Katharina Försch    Benjamin Jorns    Marc Marchand    Susanne Pfeiffer                     
 
»Entscheidet überhaupt irgendjemand? Oder würfelt eine Horde Affen im Hinterzimmer gerade meine Zukunft?«

Neue Besen kehren gut: Die Firma wurde übernommen, die leitenden Angestellten sind alle entlassen. Wie es weitergehen soll, ist unklar. Lediglich Adam Krusenstern, Leiter der Abteilung Entwicklung und einzig Verbliebener der alten Führungsriege, wird zu einem Wochenende in das Landhaus der Firma eingeladen – doch wozu? Soll er die neue Firmenleitung kennen lernen? Wird er weiter beschäftigt? Oder ist dies ein letzter Test? Wer ist sein Gegner? Hat er überhaupt einen, oder ist das Spiel schon aus? Lutz Hübners "Die Firma dankt" ist ein Schauspiel von hoher Aktualität, das die moderne Arbeitswelt mit Verzweiflung und komödiantischer Verve betrachtet.




»Die Firma dankt – eine bitterböse Komödie über neue Unternehmenskultur, über eine arme Angestellten-Seele im Fegefeuer einer unverständlichen Firmenstrategie – oder nur ein er- schreckend realistischer Alptraum des Adam Krusenstern? In jedem Fall: Ein aufregendes Stück über unsere gegenwärtige Arbeits-Welt.« Werner Müller

 

 

Katharina Försch, Benjamin Jorns, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch
 
Mainpost Würzburg
Kräftiger Premierenapplaus für das Stück „Die Firma dankt“ im Fränkischen Theater Schloss Maßbach. (...) Marchand gibt den Leitenden Angestellten mit vielen Facetten, setzt Mimik und Körpersprache ein. Sein Gefühlsleben schwankt zwischen Irritationen, Autorität, Frust, Wut und Staunen. Das Bühnenbild von Robert Pflanz – bewegliche Wände, in unterschiedliche Farbspiele getaucht – verstärkt die innere Befindlichkeit. Daneben ist Andreas Armand Aelter der schnöselige Personalchef, der zwischen schmierig und autoritätshörig hin- und herpendelt und wahrscheinlich selbst bald auf der Abschussliste stehen wird. Die Rolle des scheinbar neuen Chefs Sandor Mayer verkörpert Benjamin Jorns, der sich als Neuer beeindruckend ins Maßbacher Team einfügt. Selbstbewusst stellt er den Vertreter neuer Arbeitsphilosophien dar, der sich einmal als Aasgeier, dann als Kampfhund oder Karrierist darstellt, und bringt dabei eigene Persönlichkeit auf die Bühne. Das Schauspielerteam ergänzt Susanne Pfeiffer als Personaltrainerin Ella Goldmann in gewohnter Souveränität.
 

Andreas Armand Aelter, Marc Marchand, Susanne Pfeiffer - Foto: Sebastian Worch
 
Neue Presse Coburg
Aus diesem rätselhaften Kammerspiel mit schicken Typen (Debüt als verantwortliche Kostümbildnerin: Christina Halbfas) vor mobilen japanischen Paravents (Bühne: Robert Pflanz) soll eine spannende Geschichte entstehen? - Und ob! Denn alsbald muss es ja zum Kampf der Welten kommen. Niemand hält die Ungewissheit, warum er im Rampenlicht steht, lange aus. Darin gerade liegen Reiz und Spannung des Stückes, das 2011 – unter Mitarbeit von Sarah Nemitz – als Auftragsarbeit fürs Dresdner Staatsschauspiel entstand: Hübner reduziert den Kampf zweier Unternehmenskulturen – der traditionellen Old Economy und der alle alten Werte in Frage stellenden New Economy – auf die Sinnwelten zweier höchst unterschiedlicher Individuen. Marc Marchand und sein jugendlicher Gegenspieler Benjamin Jorns (neu im Ensemble!) mimen ihre Figuren überaus glaubwürdig. Da hält zumindest ein im alten System aufgewachsener Zuschauer den Atem an oder ihm platzt gar der Kragen: „Von so einem jungen Schnösel muss ich mir sagen lassen, wo's lang geht? Erfahrung, Lebensleistung – zählen die nichts mehr?“ Die anderen Personen auf der Bühne erscheinen trotz ständiger Präsenz eigentümlich marionettenhaft. Wenn man mit der Zeit ihre Rollen durchschaut, gibt das durchaus Sinn. So bewegen sich Susanne Pfeiffer, Katharina Försch und Andreas Armand Aelter geschickt durchs Geschehen: als austauschbare Funktionsträger des neuen Systems. - Spannende Frage: Ist das noch Traum oder bereits Wirklichkeit? Es gibt viel zu lachen und noch mehr zu schlucken an diesem seltsamen Abend im Gästehaus.
 

Andreas Armand Aelter, Benjamin Jorns, Katharina Försch, Susanne Pfeiffer, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch
 
Saale-Zeitung Bad Kissingen
Werner Müller hat ein Team zur Verfügung, das glänzend besetzt ist und sich keine Sekunde des menschlichen Auslassens gestattet: Es gibt in diesem Stück keinen eindeutig definierten Sympathieträger, und auch deshalb ist es so unglaublich spannend. Zudem hat Werner Müller glänzend verstanden, die Konflikte der Arbeitswelt, die drastisch, aber nicht überzeichnet gezeigt werden, so zu gestalten, dass das Lachen immer wieder kleine Atempausen und Entspannungen schafft. Es ist nicht auf Kosten der Betroffenen. Dieser Crash zwischen der alten und neuen Wirtschaftswelt, das Zerriebenwerden derer, die sich in einer sicheren Welt glaubten und plötzlich in ein Loch fallen, ist beklemmend realistisch. Adam Krusenstern hat die Möglichkeit zur Flucht, denn er kann alles nur geträumt haben. Die Zuschauer haben diese Möglichkeit nicht, wenn sie das Theater verlassen. Südlich von Maßbach hat die New Economy längst begonnen.
 

Benjamin Jorns, Marc Marchand - Foto: Sebastian Worch
 


 

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