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In einem tiefen, dunklen Wald
Theaterstück für Kinder von Paul Maar und Rainer Lewandowski
 
Regie: Thomas Klischke
Bühne: Heike Mondschein , Kostüme: Maika Schörbel , Licht & Ton: Raphael-Aaron Moss
mit Nilz Bessel    Iris Faber    Philipp Locher    Susanne Pfeiffer    Silvia Steger                     
 
Weil ihr keiner der Bewerber, die um ihre Hand anhalten, gefällt - sie ist nämlich nicht nur ziemlich schön, sondern auch ziemlich hochmütig -, kommt Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora auf die ungewöhnliche Idee, sich von einem Untier in den tiefen, dunklen Wald entführen zu lassen. Dann werden wohl die mutigsten und schönsten Prinzen von weit her kommen, um sie zu befreien, hofft sie. Doch nicht alles läuft so glatt, wie sie sich das wünscht, denn auch die unerschrockene Prinzessin Simplinella und der freundliche Küchenjunge Lützel wagen sich in den Wald...

“Eine Geschichte voll Wortwitz und Ironie, die uns in die Zeit der Märchen und phantastischen Abenteuer zurückversetzt.“ (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur)



 

 

Susanne Pfeiffer, Silvia Steger, Philipp Locher - Foto: Sebastian Worch
 
Fränkischer Tag Bamberg
Kaum ein Ort hätte besser zur Inszenierung von Paul Maars und Rainer Lewandowskis Stückfassung des Maar'schen Kinderbuches passen können, als die Freilichtbühne von Schloss Maßbach. Regisseur Thomas Klischke hat sich nach den „Opodeldoks“ im letzten Jahr hier erneut ein Maar-Stück vorgenommen, und wieder ist vor allem Phantasie gefragt und kindliches Einfühlungsvermögen. Kein Glitzer und kein Glamour spielt hier eine zauberhafte Märchenwelt vor, keine Special-Effects vernebeln den Plot, und die Geschichte bleibt, was sie ist: Eine entzückende kleine Satire auf die Klischees und Stereotypen der Märchenwelt. (...) Regisseur Thomas Klischke hat das Augenzwinkern der Autoren aufgefangen und gibt es mit einem Strahlen weiter. (...) Was insbesondere bei den Freilicht-Kinderstücken trotz der gewollten Schlichtheit im Arrangement aber immer wieder begeistert, ist das unheimlich raffinierte Bühnenbild. Heike Mondschein war es diesmal, die sich auf die Überzeichnung der Märchenwelt eingelassen hat. Die Königsfamilie etwa wohnt in einer überdimensionalen Krone, die sich dank der Drehbühne geschwind in eine Untierhöhle verwandeln lässt. Flexibilität ist oberstes Gebot, das erfordert Mehrfachbesetzungen und exakte Abstimmungen, hohes Tempo und eine Spielfreude, wie sie dem Maßbacher Ensemble bis zum letzten Schweißtropfen anzusehen ist.
 

Iris Faber, Nilz Bessel - Foto: Sebastian Worch
 
Mainpost Würzburg
Ein klassisches Märchen ist das Kinder-Theaterstück von Paul Maar nicht, das in Maßbach Premiere hatte – in Maars tiefem, dunklem Wald ist alles anders: Das Untier frisst vegetarisch, der schöne Prinz ist feige und erfolglos, Prinzessin Simplinella wird zur unerschrockenen Heldin. Als Märchenparodie möchte Kinderbuchautor Paul Maar, der bei der Premiere zuguckte, sein Stück „In einem tiefen, dunklen Wald“ dennoch nicht verstanden wissen. „Ich mache mich nicht über das Märchen lustig, sondern ich nehme Elemente des Märchens und gestalte sie neu.“ (...) Das Spiel mit Märchenelementen zieht sich durchs ganze Stück (...) und es lebt von der humorvollen Darbietung der Schauspieler.
 

Nilz Bessel, Iris Faber, Susanne Pfeiffer, Silvia Steger - Foto: Sebastian Worch
 
Neue Presse Coburg
Herausgekommen ist eine witzige und lebensweise Geschichte mit vielen kleinen aber feinen Einfällen, die die jungen Zuschauer (empfohlen ab 5) über eine Stunde lang gefangen nimmt. (...) Da kommen Witz und Gags und Spannung von innen, aus der Handlung, über die Spielfreude der Schauspieler - ihre erfrischende Weise, selbst Nebensächlichkeiten mimisch und gestisch in Szene zu setzen - direkt zu den jungen Zuschauern. Paul Maars Geschichte spielt mit Mythen und Märchen bewundernswert leicht-sinnig. Da gibt es auf der einen Seite selbstverständlich die üblichen Verdächtigen und die übliche Equipage: Könige, Königinnen, Prinzessinnen, Prinzen, Diener, Bauern (märchenhafte Kostüme von Maika Schörbel), Schlösser, Ländereien und vor allem Wald und noch einmal Wald (ein Fantasie animierendes und sehr praktikables Bühnenbild von Heike Mondschein). (...) Die fünf Schauspieler sind in diesem Stück enorm gefordert. Sie müssen in der kurzen Zeit in sage und schreibe 26 Rollen wechseln. Und sie tun das mit Bravour. Hut ab vor dieser Leistung und Respekt vor dieser Inszenierung. So sollte Kindertheater sein - vergnüglich, spannend, ein bisschen lebensweise und mit einer großen Prise verständlicher Ironie versehen.
 

Silvia Steger, Nilz Bessel - Foto: Sebastian Worch
 


 

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